Das Gute zuerst. Im letzten Spiel dieses Regionalfinales mit 7 Teams zeigte die Mannschaft des Kopernikus-Gymnasiums ihr ganzes Können. Sie standen kompakt in der Verteidigung, spielten konzentriert über die Flügel und erarbeiteten sich immer wieder Chancen. Das wurde belohnt durch eine sehenswerte Standardsituation. Nevio S. zirkelte einen Freistoß von der rechten Strafraumseite direkt auf Luca B., der zum 1:0 einköpfte und damit den Sieg im Spiel um Platz 5 sicherte.
Nun zur Vorrunde: Woran es lag, dass die Mannschaft nicht ins Spiel fand, ist nicht erklärlich. War man sich zu sicher, dass man in der zugelosten Dreiergruppe nur einen Sieg benötigte, um ins Halbfinale einzuziehen. War es das nasskalte Wetter, was aber alle Mannschaften betraf oder war es die Anwesenheit eines ehemaligen und aktuellen Trainers einiger Spieler und sie es deswegen besonders gut machen wollten? Jedenfalls ging dieses erste Spiel gegen das Ernst Haeckel Gymnasium aus Werder mit 0:4 verloren, wobei auch noch ein Tor der Werderaner durch Abseits aberkannt wurde. Die Stimmung war am Boden, da das zweite Spiel gegen das Bertha von Suttner Gymnasium Potsdam das vermeintlich schwerere sein sollte. Erstaunlicherweise kam das Team in dieses Spiel gut rein und hatte gleich ein Großchance, die Alexander S. leider, frei vor dem Tor, vergab. Sicher hätte ein frühes Tor dem Spielverlauf und der Besinnung auf die eigenen Stärken gutgetan. Man kam wieder in Rückstand und lief somit hinterher. Ein sehenswertes Tor aus der Distanz durch Luca T., der als einziger, neben dem Torwart Moritz S. eine gute Normalform über das gesamte Turnier zeigte, löste noch einmal Hoffnung aus, jedoch erzielte Potsdam kurz darauf das 2:1 und brachte die Führung über die Zeit.
Bleibt noch zu sagen, dass im nächsten Jahr ein großer Teil der Mannschaft in dieser Altersklasse noch spielberechtigt ist und somit gewillt und motiviert ist, es besser zu machen. Na dann, los!
Herr Stoever


