Religionsphilosophische Schulprojektwoche 2025

Ein Bericht zur religionsphilosophischen Schulprojektwoche am KGB
Als die religionsphilosophische Projektwoche vom 22. bis 26. September 2025 begann, ahnte kaum jemand, dass diese Tage mehr sein würden als nur Unterricht mit ungewöhnlichen Gästen. Was kam, war eine gemeinsame Besteigung eines symbolischen Berges – mit Fragen nach Sinn, Tod, Trost und dem, was danach kommt.
Bereits am Montag legte die Pfarrerin Ulrike Voigt zwei Gedanken in den Raum: „Der Tod hat nicht das letzte Wort“ und „Jede Religion besteigt diesen Berg von einer anderen Seite.“ Diese Sätze wurden zum Leitmotiv. Ob in Vorträgen, Gesprächen, Exkursionen oder Gruppenarbeiten, immer ging es darum, verschiedene Perspektiven zu erproben: religiöse, praktische aber ausdrucksstarke sowie künstlerische.
Am Dienstag wurde in einem „Weltcafé“ von Menschen berichtet, die beruflich mit dem Tod zu tun haben. Polizei, Bestatterin, Seelsorgerin, Feuerwehr, Hebamme und Pfarrer waren vor Ort und sprachen sachlich, ehrlich und überraschend trostreich mit uns über dieses Thema. Die Exkursionen am Mittwoch führten uns an reale Orte des Erinnerns und Glaubens: Moscheen, buddhistische Zentren, Gedenkstätten. Der Donnerstag ließ uns mit  Workshops in Fotografie, Theater, Comics oder Texten kreativ werden. Ein Bild einer leeren Bank bekam den Titel „Warten auf Antworten“ – sinnbildlich für das, was viele empfanden.
Am Ende stand keine Antwort, aber ein anderer Blick: Wer über den Tod spricht, lernt, besser mit den Lebenden umzugehen. Vielleicht war das  Wichtigste, dass wir nicht nur über das Ende gesprochen haben, sondern über das Leben davor.

Philipp W., Louis M.

Religionswoche 2025
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