Die Geschichte

Am 1. Mai 1936 fand die Grundsteinlegung der Schule statt. Das Richtfest folgte am 13. Juni des gleichen Jahres und am 18. Oktober 1936 wurde die Schule eingeweiht. Erstmals wurde am 20. Oktober 1936 unterrichtet.

Am 1. September 1945 erhielt die Schule den Namen „Karl-Liebknecht-OS-Blankenfelde“. Während des Schuljahres 1945/46 besuchten 935 Schüler die neue demokratische Schule. Ab der 5. Klasse begann der Unterricht für alle Schüler in der Fremdsprache Russisch. Im gleichen Schuljahr wurde im Dorf die Zentral-Schule Blankenfelde eröffnet, die auch Schüler aus den umliegenden Dörfern Jühnsdorf und Diedersdorf aufnahm. Im Schuljahr 1948/49 wurde die Schule zur „Erweiterten Oberschule“ (EOS). Sowohl die 10. als auch die 12. Klassen der Oberschule standen unter der Leitung des Direktors Herrn Franz. Beide Schulen wurden im Schuljahr 1950/51 getrennt, im Schuljahr 1959/60 wieder zusammengelegt, und im Schuljahr 1962/63 erneut geteilt. Im Schuljahr 1964/65 erfolgte eine letztmalige Zusammenlegung beider Schulen. Mit Ende des Schuljahres 1966/67 lief die Blankenfelde aus. So gab es danach in Blankenfelde nur noch die 10-klassige allgemeinbildende „polytechnische Oberschule“ mit dem Namen „Karl-Liebknecht“, und eine 8-klassige Zentralschule im Dorf. Mit Beginn des Schuljahres 1967/68 wurden 2 Klassen auf den Besuch der Ludwigsfelde vorbereitet. Diese Schüler, die das 9. und 10. Schuljahr in der „Karl-Liebknecht-Oberschule“ absolvierten, kamen oft aus den umliegenden Ortschaften Mahlow, Rangsdorf, Zossen und Jühnsdorf.

Nach der Wende 1989 wurde die Schule zu einer Gesamtschule umstrukturiert. Seit dem Schuljahr 1997/98 ist sie offiziell Gymnasium. Jede Klassenstufe hatte 3 parallele Klassen.

Am 26.02.2000 wurde der Schule in einem festlichen Akt der Name „Kopernikus- Gymnasium“ verliehen. An vielen Stellen wurde die Schreibweise nicht so genau genommen, so dass man den Namen mal ohne Bindestrich und manchmal auch ohne Trennung schrieb.

Mit dem Modellversuch zur verkürzten 12-jährigen Abiturausbildung bot die Schule in den Schuljahren 2001/2002 bis 2006/2007 auch die Schulbildung ab der 5. Klasse an. Ab dem Schuljahr 2007/2008 wurden Begabtenklassen für den 5. Jahrgang eingerichtet.

In den folgenden Jahren standen zu wenig Unterrichtsräume im Hauptteil der Schule zur Verfügung. Ab 2001 konnten zusätzliche Räme im Gernerthaus genutzt werden, bis zum Beginn des Schuljahres 2005/2006 der Erweiterungsbau an der Ecke Wilhelm-Raabe-Straße/Karl-Liebknecht-Straße fertiggestellt wurde. In diesem Haus konnte auch eine Cafeteria und ein Raum als Schülerbibliothek genutzt werden.

Im Zuge der Reformen im Amt Blankenfelde-Mahlow wurden zum 01.01.2014  der Ortsname und die Straßennamen verändert. Die Adresse wurde in Bachstraße und Blankenfelde-Mahlow geändert.

Ein Neubau eines Hauses wurde vom Sommer 2017 bis zum Herbst 2018 errichtet, der das Haus A ersetzt. Im Jahr 2016 begann der Umbau der Regenentwässerung. Mit dem Neubau des Hauses wurde auch der Haupteingang in die August-Bebel-Straße verlegt. Somit wurde die Angabe der Straße bei der Schuladresse wieder geändert auf August-Bebel-Str. 109A.

In der nächsten Zeit soll am Haus B und C gearbeitet werden, um die Raumsituation auch in diesen Häusern zu optimieren.